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-[tamin]- Gast
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Verfasst am: Fr März 25, 2005 11:04 am Titel: Worum gehts bei Fotografie??? |
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die frage mag doof klingen, aber mich nervt die schon sooo lange
kommt es bei der fotografie drauf an, dass man durch die fotos etwas vermittelt oder reicht es, dass man etwas schön in szene setzt.?
wenn ich jetzt zB einen ganz normalen gegenstand in einer ungewöhnlichen perspektive fotografiere (oder auch architekturfotos), kann so was schon für eine mappe gut sein. das einfach das foto für sich wirkt, halt ohne eine gezielte aussage zu haben? und was sage ich dem prof, wenn der wissen will, was ich mir dabei gedacht habe ? ("...sieht doch schön aus oder??" neee, das geht glaubich net)
reicht dieses "etwas anders fotografieren"? oder kommt es wirklich immer darauf an, ein bestimmtes thema oder begriff damit umzusetzten
wenn mir da jemand weiterhelfen könnte wär ich suppi-happy!!
gruß
ps:will mich für gd/kd bewerben  |
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Brainpulse

Anmeldungsdatum: 24.07.2003 Beiträge: 1875
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Verfasst am: Fr März 25, 2005 11:34 am Titel: |
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Man sagt mir:
Ein gutes Foto kann nicht ohne ein gutes Konzept auskommen, und ein gut aussehendes Foto ohne ein Konzept ist sinnlos und reproduzierbar. Ein gutes Foto verbindet all diese Faktoren und wird mehr als nur ein Foto. Es ist eine Gestaltungsarbeit die es dann einzigartig macht.
Ein gutes Foto ist, wenn es eine Emotion, Gefühl oder ein Lächeln beim Betrachter auslöst oder dich zu einem Thema nachdenken lässt. Wenn eine Gestaltungsarbeit im Stande ist, das zu tun, ist es für manche Fotografen und Künstler eine gute Gestaltungsarbeit. Die Idee und Vorstellung sind wichtiger als die Ausführung, aber am Ende ist es das Ergebnis die eben auch eine gerechte und gute Ausführung beinhaltet.. _________________ Mappentipps für Bewerber und Studenten | no questions via private messages |
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Gute_Qualität
Anmeldungsdatum: 02.02.2005 Beiträge: 86
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Verfasst am: Fr März 25, 2005 11:44 am Titel: |
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Also mein Fotolehrer hat mir mal gesagt:
"Ein Foto besteht aus Flächen, Farben und Strukturen."
Wenn man diese Sachen interessant auf das Format packt hat man meistens auch ein interessantes Foto.  |
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sportler
Anmeldungsdatum: 18.01.2005 Beiträge: 108
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Verfasst am: Fr März 25, 2005 12:03 pm Titel: |
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| fotos müssen qualitativ was hermachen. serien, szenen geschossen mit einer billig digicam kann nicht als fotografie gewertet werden - es darf nicht aussehen wie ein schnappschuss. |
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jule.black
Anmeldungsdatum: 21.02.2005 Beiträge: 6
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Verfasst am: Fr März 25, 2005 12:10 pm Titel: |
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| wenn Fotos nie die Wirkung eines Schnappschusses hätten, würden sie nur gestellt wirken und das hat oft einen negativen Beigeschmack. Auch eine Ansichtssache, aber ich finde besonders Schnappschüsse manchmal ganz besonders gelungen... |
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gent Gast
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Verfasst am: Fr März 25, 2005 12:15 pm Titel: |
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Wer sagt denn dass billige Fotos in schlechter technischer Qualität keine gute Fotografie sein können?
Z.B. Terry Richardson. Jajajaja ich weiss schon, der ist kontrovers, aber manche mögens. |
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-[tamin]- Gast
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Verfasst am: Fr März 25, 2005 12:53 pm Titel: |
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also sind architekturfotos durchaus drin?? oder gegenstandsfotos??
ich hab halt ein bissel bammel, weil ich nicht weis, was ich sagen würde, wenn mich der prüfer nach der aussage der bilder fragt...  |
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The Patient
Anmeldungsdatum: 14.12.2004 Beiträge: 303
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Verfasst am: Fr März 25, 2005 1:57 pm Titel: |
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Konzeptmäßig musst da auf jeden Fall was vorhanden sein.
Wenn du nur auf optische "Tricks" setzt, also ungewöhnliche Farben oder Perspektiven, dann wird man sehr schnell merken, dass das ohne Substanz ist.
Ich glaube es ist auch ganz wichtig von dem Abstand zu gewinnen, was man normalerweise für fotografierenswert hält, also oberflächlich schöne und interessante Sachen.
Fotografieren lernen heißt sehen lernen und wenn du nur auf Reize reagierst auf die fast jeder reagiert, dann bist du noch nicht sehr weit fortgeschritten ...
Für mich gibt es keine fotografischen Regeln und erst recht keine technischen Maßstäbe, an denen man objektiv messen kann ob ein Bild gut ist oder nicht. Fotografie ist genau so ein Ausdruckmittel wie Malerei usw. und deshalb genau so wenig an feste Regeln gebunden.
Form und Inhalt sollten eine Einheit ergeben, sich ergänzen. Das ist wichtig.
Eigentlich ist es ganz einfach - wenn du KD studieren willst, sollten deine Bilder eine Idee bzw ein Konzept kommunizieren. Wie aber wilst du deine Bilder sprechen lassen, wenn sie nichts zu sagen haben ?
Das da oben ist alles nur meine persönliche Meinung.
Aber vielleicht hilfts ja weiter  |
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sportler
Anmeldungsdatum: 18.01.2005 Beiträge: 108
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Verfasst am: Fr März 25, 2005 2:24 pm Titel: |
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| also billige Fotos in schlechter technischer Qualität sind 100%ig keine guten Fotografien. oder hast du n gegenbeweis? |
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Lydia
Anmeldungsdatum: 06.10.2004 Beiträge: 2095
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Verfasst am: Fr März 25, 2005 2:26 pm Titel: |
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Also ich finde auch durchaus, dass man mit'nem normalen Fotoapparat gute Fotos machen und ein Konzept verfolgen kann. Nur weil man ne Ausrüstung für wasweißich wie viele tausend Euro hat, heißt das noch lange nicht, dass man damit gute Fotos macht.
Und es gibt Fotos, wo genau ein Schnappschusseffekt zum Konzept gehört, es muss nich immer alles konzipiert und durchgerechnet aussehen.
Irgendjemand hat mal (so oder so ähnlich) etwas Schlaues gesagt: Ein Bild soll an sich schön wirken, nicht dadurch, dass etwas Schönes abgebildet wird. |
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Lydia
Anmeldungsdatum: 06.10.2004 Beiträge: 2095
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Verfasst am: Fr März 25, 2005 2:26 pm Titel: |
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| sportler hat folgendes geschrieben:: | | also billige Fotos in schlechter technischer Qualität sind 100%ig keine guten Fotografien. oder hast du n gegenbeweis? |
Auch das kann Teil eines Konzeptes sein.  |
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The Patient
Anmeldungsdatum: 14.12.2004 Beiträge: 303
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sportler
Anmeldungsdatum: 18.01.2005 Beiträge: 108
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Verfasst am: Fr März 25, 2005 2:38 pm Titel: |
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stellt sich die frage für was das gut ist?
um den profs zu gefallen und um in den standard s/w bereich langweiliger bilder zu gelangen?
also ich arbeite beim fotografieren immer drauf hin das es einen prof. look bekommt - das man später auch mal für kunden fotografiert die höchste ansprüche haben. |
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sportler
Anmeldungsdatum: 18.01.2005 Beiträge: 108
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Verfasst am: Fr März 25, 2005 2:44 pm Titel: |
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ach was mir grad aufgefallen ist:
The Patient und gent - eure bilder haben teilweise irgendwie gemeinsamkeiten das man denke könnte einer von beiden hat beim anderen... ? |
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The Patient
Anmeldungsdatum: 14.12.2004 Beiträge: 303
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Verfasst am: Fr März 25, 2005 3:04 pm Titel: |
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| Zitat: | | also ich arbeite beim fotografieren immer drauf hin das es einen prof. look bekommt - das man später auch mal für kunden fotografiert die höchste ansprüche haben. |
Vielleicht sollten wir klären, ob es jetzt um Fotografie im Allgemeinen oder um angewandte Fotografie geht. Ich hab mich da oben auf F. im Allgemeinen bezogen.
Ich denke, dass die Profs wissen wollen ob man kreativ ist bzw fotografieren kann in der Art wie ich es in meinem oberen Text geschrieben hab.
Ich glaube nicht, dass die die darauf achten, dass man "marktorietiert" bzw "professionell" an die Sache herangeht. Bisher habe ich eher vom Gegenteil gehört, dass man z.B. gelenkte Praktikumsarbeiten rauslassen soll.
| Zitat: | | The Patient und gent - eure bilder haben teilweise irgendwie gemeinsamkeiten das man denke könnte einer von beiden hat beim anderen... ? |
Naja, wir haben sicher sowas wie ne ähnliche Art der Wahrnehmung.
Ich finds etwas unverständlich dass du daraus schließt, dass wir uns gegenseitig inspiriert haben ... |
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